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Man kann das Problem aber auch sehr preiswert lösen, indem man die P-N Übergänge bestimmter Transistoren oder FETs ausmisst.
Wir haben gute Ergebnisse mit den Transistoren BC546B, sowie mit dem N-Channel JFET 2N4391 erzielt. Bei nicht ganz so hohen Ansprüchen, kann man auch bei den JFETs BF245 gute Exemplare selektieren.
Übrings wurde diese Methode auch in der Industie genutzt. Datron hat in seinen Multimetern dafür FETs eingesetzt.

Die dafür genutzten Prüfschaltungen sehen Sie in der Abbildung.
Pico Diode Tr
Schaltung zur Selektion von Transistoren
Pico Diode FET
Schaltung zur Selektion von FETs

Falls Sie keine Möglichkeiten zum Selektieren haben, können Sie diese Bauteile in unserem Shop erwerben.

Paktischer Einsatz:
Das einzige Problem ist ein empfindliches Pico-Ampermeter (Elektrometer).
Wir haben dafür das gute alte DDR-Pico-Ampermeter MV40 benutzt. Es hat eine Auflösung von < 1pA.
Ausgewertet wird der Sperrstrom (Reverse-Current) der Bauteile.
Wenn man Transistoren verwendet, wird der Zener-Effekt, der in Sperrichtung geschalteten Basis-Emitter-Strecke, genutzt.
Dabei ergibt sich eine Spannung von ca. 6-7V. Man nimmt zwei Transistoren in Reihe gegenläufig gepolt. Dadurch setzte bei einer Spannung > 8V die Begrenzug und somit die
Schutzschaltung ein. Allerdings werden die Bauteile nach geringstem Sperrstrom (<10 pA) selektiert. Man erreicht bei guten Exemplaren einen Sperrstrom < 1..2pA.
Die FETs werden bei 20V und die Transistoren bei 2V selektiert. Der 2N4391 hat eine Breakdown-Spannung von ca. 40V.
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